Die Historie

Liberec

Die Stadt in schöner Naturszenerie und mit reicher und bedeutungsvoller Historie, eine der größten in Nordböhmen, begann sich bereits Anfang der zwanziger Jahre des vorigen Jahrhunderts ausdrucksvoll auch als Mittelpunkt kulturellen Schaffens kund zu tun. In diese Zeit fällt auch die Entstehung der tschechischen Musikschule im Jahre 1925.

Die Schule durchlief eine lange und komplizierte Entwicklung. Nach und nach siedelte sie in verschiedenen Gebäuden und allmählich wurde sie eine der großen Institutionen dieser Art in der Republik. Im Laufe der Jahre veränderte sie sich in eine Volksschule für Kunst (1961) und später in eine Grundschule für Musik und Kunst (1991). Anfangs studierten hier 120 Schüler und heute gibt es bereits tausende Absolventen und hunderte davon wandten sich in der Musik oder der Kunst zu.

Die jetzige Grundschule für Musik und Kunst hat ihren Sitz in einem neuen Gebäude in der Frýdlantská – Straße. Erbaut wurde es 1995 und noch im selben Jahr wurde es als „Bau des Jahres in der Tschechischen Republik“ ausgezeichnet. Die Schule, gegründet von der Stadt Liberec, ist selbstständige Rechtperson und hat über 1800 Schüler, die diese in den Nachmittags- und Abendstunden besuchen. Unterrichtet werden sie von 80 Lehrern, die den Schülern in den Fächern Musik, darstellende Kunst, Tanz und bildende Kunst ihr Können weiterreichen. Ihre Hauptaufgabe besteht vor allem darin, zukünftige Amateurkünstler heranzubilden, aber auch darin, ausgesuchte Studenten auf ein weiters Studium auf Konservatorien und Hochschulen mit künstlericher Zielesetzung zu vorbereiten. Unsere Schule eröffnet somit das systém künstlerischer Heranbildung: Grundschule für Musik und Kunst – Konservatorium – Akademie für musische Künste.

Der Unterricht in unserer Schule wird auf Pflichlehrplänen des Ministeriums für das Schulwesen aufgebaut. Die Einhaltung dieser Lehrpläne wird durch die Tschechische Schulinspektion streng kontrolliert. Der Staat ist sich wohl der Wichtigkeit dieser harmonischen Entwicklung bewußt und der Schulgründer ebenso. Deshalb wird die Schule auch vom Gründer auf bedeutende Art finanziell dotiert. Dank dieser Dotierung beteiligen sich die Schüler an den entstehenden Unkosten nur symbolisch.